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Kompression: Mit dem richtigen Druck zum Erfolg

Kompression

Bei venösen und lymphatischen Beinleiden bildet die Kompressionstherapie den Schlüssel zum Heilungserfolg, da sie die Grunderkrankung behandelt. Insbesondere in der Phlebologie, bei der Therapie des Ulcus Cruris Venosum (UCV), erfolgt die Versorgung idealerweise in drei Schritten: Wundbettvorbereitung, lokale Wundversorgung und Kompression.

Das Grundprinzip der Kompression besteht darin, dass Druck auf die Blutgefäße und das umgebende Gewebe ausgeübt und somit der venöse Blutdurchfluss sowie die Ableitung von Lymphflüssigkeit gefördert wird. Eine unzureichende Kompressionstherapie kann umgekehrt dazu führen, dass das offene Ulcus über Wochen und Monate nicht abheilt.

Die Kompressionstherapie bei einem UCV richtet sich nach dem Status des Ulcus und des Ödems und durchläuft bis zu drei Phasen: In der ersten Phase, der Akutphase, geht es vor allem um ein gelungenes Exsudat- und Ödemmanagement mithilfe von Kurzzugbinden wie Rosidal® K. Mittels einer starken Kompression mit Kurzzugbinden wird in dieser Phase das Bein endödematisiert und die Heilung des Ulcus forciert. Die zweite Phase ist die Konditionierungsphase – hier empfehlen sich spezielle Ulcus-Strümpfe, zum Beispiel das zweilagige medizinische Kompressionsstrumpfsystem Actico® UlcerSys. Das Bein ist nun idealerweise ödemfrei und das Ulcus fast abgeheilt. In der dritten Phase, der Erhaltungsphase, ist das Ulcus abgeheilt und die Therapie kann mit medizinischen Kompressionsstrümpfen, beispielsweise der Marke VENOSAN®, fortgesetzt werden. Der Patient trägt idealerweise dauerhaft medizinische Kompressionsstrümpfe, um der Neubildung eines Ulcus entgegenzuwirken.

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