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Amputationen bei Diabetes – Keine Seltenheit, aber vermeidbar

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Amputationen bei Diabetes – Keine Seltenheit, aber vermeidbar

Amputationen bei Diabetes – Keine Seltenheit, aber vermeidbar

Die Erkrankung Diabetes mellitus breitet sich immer weiter aus. Durch die Zuckerstoffwechselstörung sind die Patienten oft bereits stark im Alltag eingeschränkt, müssen auf ihre Ernährung und den Blutzuckerspiegel achten. Hinzu kommt, dass die Durchblutung und die Nerven durch die Erkrankung so stark beeinträchtigt werden können, dass kleine Wunden unbemerkt und dadurch unbehandelt bleiben. In rund 50 Prozent der Fälle entwickeln sich diese zu chronischen Wunden und heilen nicht mehr ab. Dies reicht so weit, dass bei einem Teil der Patienten sogar eine Amputation nötig ist. 

Auch wenn die Therapie des Diabetischen Fußsyndroms (DFS) bei rechtzeitiger Diagnose heute durch moderne Methoden und Wundauflagen möglich ist, ist das DFS mit 70 Prozent immer noch die Hauptursache für Amputationen in Deutschland. Eine alarmierende Zahl, die mit patientenspezifischer Therapie deutlich reduziert werden könnte. Durch die Verbesserung der Versorgungssituation könnte vielen Diabetes-Patienten der Verlust eines Körperteils erspart und viele chronische Wunden geheilt werden.


Quelle Grafik:

Diener, H. et al. (2017). Versorgungssituation gefäßmedizinischer Wunden in Deutschland. Gefässchirurgie, 22(8), 548–557